DAS BILD BEKOMMT SEIN FORMAT
Ein Studioabend rund um Bildformat, Papier und den fertigen Print
Ich lade Dich herzlich zu einem besonderen Abend in mein Studio ein.
Am 24. September ab 19:00 Uhr dreht sich wieder alles um das gedruckte Bild – dieses Mal allerdings mit einem etwas anderen Schwerpunkt.
Denn bevor wir uns überhaupt für ein Papier entscheiden, gibt es eine ganz grundlegende Frage:
Welches Format braucht mein Bild?
Muss ein Foto eigentlich immer im klassischen Seitenverhältnis bleiben, nur weil es so aus der Kamera kommt?
Was passiert, wenn aus einem 3:2-Bild ein Quadrat wird?
Wann funktioniert ein Panorama?
Wann braucht ein Motiv Raum – und wann wird es durch einen engeren Beschnitt stärker?
Gemeinsam mit Canson Infinity und Fineart-Partner möchten wir an diesem Abend zeigen, wie sehr Format, Größe und Papier darüber entscheiden, wie wir ein gedrucktes Bild wahrnehmen.
EIN BILD – VIELE MÖGLICHKEITEN
Wir kennen es alle: Die Kamera liefert ein bestimmtes Seitenverhältnis und häufig übernehmen wir dieses ganz selbstverständlich.
Aber der Print eröffnet uns ganz andere Möglichkeiten.
Quadratisch.
Klassisch 3:2.
4:3.
Hochformat.
Panorama.
Ein und dasselbe Motiv kann dadurch vollkommen unterschiedlich wirken.
Wir schauen uns gemeinsam an, wie sich die Bildwirkung durch unterschiedliche Formate verändert, wann ein Beschnitt einem Bild guttut und warum das spätere Ausgabeformat bereits Teil der fotografischen Gestaltung sein kann.
Dabei geht es nicht darum, Regeln aufzustellen.
Es geht darum, bewusste Entscheidungen zu treffen.
FORMAT TRIFFT PAPIER
Doch mit dem Format allein ist es nicht getan.
Ein großes Panorama auf einem glatten Papier wirkt anders als ein kleines quadratisches Bild auf einem strukturierten Fine-Art-Papier.
Ein ruhiges Schwarz-Weiß-Portrait verlangt möglicherweise nach einer völlig anderen Oberfläche als eine farbintensive Landschaft.
Deshalb verbinden wir an diesem Abend beide Welten:
Bildformat und Papierwahl.
Wir vergleichen unterschiedliche Fine-Art-Papiere von Canson Infinity, sprechen über Oberflächen, Strukturen und Weißtöne und schauen uns an, wie diese mit verschiedenen Motiven und Formaten zusammenspielen.
VON DER DATEI ZUM PRINT
Gemeinsam mit den Experten von Canson Infinity und Fineart-Partner betrachten wir den kompletten Weg vom digitalen Bild bis zum fertigen Print.
Dabei beschäftigen wir uns unter anderem mit Fragen wie:
- Welches Seitenverhältnis unterstützt mein Motiv?
- Wann funktioniert ein Quadrat besonders gut?
- Welche Bilder eignen sich für ein Panorama?
- Wie groß sollte ein Bild eigentlich gedruckt werden?
- Braucht jedes Bild einen Rand?
- Wie verändert das Papier Kontrast, Farbe und Bildstimmung?
- Matt, glänzend, glatt oder strukturiert – was passt zu welchem Motiv?
- Was muss ich bei der Vorbereitung meiner Datei für den Fine-Art-Druck beachten?
Natürlich wird dabei nicht nur geredet.
Wir möchten unterschiedliche Formate, Größen und Papiere direkt miteinander vergleichen.
Prints anschauen.
In die Hand nehmen.
Unterschiede entdecken.
Und gemeinsam darüber diskutieren, warum ein Bild funktioniert – oder vielleicht auf einem anderen Papier oder in einem anderen Format noch besser funktionieren würde.
NICHT DRUCKEN, UM ZU DRUCKEN
Auch bei diesem Studioabend geht es nicht darum, möglichst viele Prints zu produzieren.
Es geht ums Verstehen.
Darum, das gedruckte Bild wieder als Teil des fotografischen Prozesses zu begreifen.
Denn die Entscheidung endet nicht mit dem Drücken des Auslösers – und auch nicht mit der Bildbearbeitung am Bildschirm.
Format, Größe, Beschnitt und Papier sind Teil der Bildgestaltung.
Und manchmal verändert eine einzige dieser Entscheidungen die Wirkung eines Fotos vollkommen.
EIN ABEND FÜR BILDERMACHER
Freu Dich auf einen entspannten und inspirierenden Abend mit vielen Beispielen, unterschiedlichen Papieren und Prints und natürlich viel Raum für Fragen und persönlichen Austausch.
Gemeinsam mit Canson Infinity und Fineart-Partner möchten wir Lust darauf machen, Bilder wieder öfter aus dem Rechner herauszuholen und ihnen die Form zu geben, die sie verdienen.
Denn Fotografie endet für mich noch immer nicht am Bildschirm.
Sie wird erst dann wirklich greifbar, wenn wir das fertige Bild vor uns haben.